Sellerie
Sellerie gehört zu den ältesten kultivierten Doldenblütlern Eurasiens. Frühformen gingen aus wilden Apium-Arten hervor und wurden bereits in antiken Kulturen genutzt und weiterentwickelt. Über regionale Anbau‑ und Handelswege entstanden im Laufe der Zeit zahlreiche Typen, die sich in Form, Farbe und Nutzung unterscheiden. Die Vielfalt reicht von aromatischem Knollensellerie über kräftigen, langschäftigen Stangensellerie bis hin zu feinblättrigem Schnittsellerie.
In subtropischen Klimazonen gedeiht Sellerie besonders gut vom Frühjahr bis in den Herbst hinein, sofern eine gleichmäßige Wasserversorgung gewährleistet ist. In gemäßigten Regionen bewähren sich alle unsere traditionellen und historisch überlieferten Sorten, da sie ebenfalls vom Frühjahr bis in den Herbst zuverlässig wachsen und gleichmäßige, aromatische Knollen, Schäfte oder Blatttriebe ausbilden. Sellerie zeigt eine ausgezeichnete ökologische Anpassungsfähigkeit, selbst an salzhaltigen Standorten, und lässt sich in vielen Klimazonen zur passenden Zeit zuverlässig kultivieren.


