Möhren
Möhren gehören zu den ältesten kultivierten Wurzelgemüsen Eurasiens. Frühformen gingen aus wilden Doldenblütlern hervor und wurden bereits in antiken Kulturen genutzt und weiterentwickelt. Über regionale Anbau‑ und Handelswege entstanden im Laufe der Zeit zahlreiche Typen, die sich in Form, Farbe und Geschmack unterscheiden. Die Vielfalt reicht von schlanken, zarten Frühmöhren über kräftige, längliche oder rundliche Sorten bis hin zu farblichen Varianten in Orange, Gelb, Weiß, Rot oder tiefem Violett.
In subtropischen Klimazonen gedeihen Möhren durch ihre Winterhärte fast ganzjährig; selbst im Hochsommer können sie mit guter Wasserversorgung zuverlässig angebaut werden. In gemäßigten Regionen bewähren sich viele unserer traditionellen und historisch überlieferten Sorten, da sie durch ihre Robustheit vom Frühjahr bis in den Herbst hinein zuverlässig wachsen und gleichmäßige, aromatische Wurzeln ausbilden. Die Möhren zeigen eine ausgezeichnete ökologische Anpassungsfähigkeit und lassen sich in vielen Klimazonen zur passenden Zeit zuverlässig kultivieren.



