Mais
Mais hat seinen Ursprung in den warmen Regionen Mittel‑ und Südamerikas, wo frühe Formen aus wilden Gräsern hervorgingen und bereits von indigenen Kulturen kultiviert und weiterentwickelt wurden. Über Handelswege gelangte er später nach Europa und andere Weltregionen, wo sich im Laufe der Zeit zahlreiche Typen herausbildeten. Die Vielfalt umfasst Zuckermais, Hartmais, Puffmais, Mehlmais und weitere regionale Formen, die sich in Kornstruktur, Farbe und Nutzung unterscheiden. Farblich reicht das Spektrum von gelb und gold über weiß bis hin zu roten, blauen oder mehrfarbigen Varianten.
In subtropischen Klimazonen gedeiht Mais besonders gut während der warmen Jahreszeiten, da er dort von langen Vegetationsperioden und warmen Temperaturen umgeben ist. In gemäßigten Regionen bewähren sich ebenfalls viele unserer traditionellen und historisch überlieferten Sorten, da einige Arten durch ihre kurze Kulturzeit auch bei kürzeren Sommern zuverlässig ausreifen und gut gefüllte Kolben ausbilden. Mais zeigt eine ausgeprägte ökologische Anpassungsfähigkeit und kann zur passenden Zeit in vielen Klimazonen zuverlässig wachsen.

