Hellpurpurner Sonnenhut - Echinacea pallida

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reicht für ca. 5 m²

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Historische, traditionelle und unveränderte Wildform. Samenfest & offen bestäubt - 100 % frei von Hybrid-Züchtungen, Gentechnik & synthetischem Dünger. Ökologisch vermehrt - in ursprünglicher Form bewahrt.
Bohnensamen2

Erntejahr:

2024

Keimfähigkeit:

4 Jahre (artspezifisch)
Ausführliche Hinweise zur Keimfähigkeit

Beschreibung

Anbau & Eigenschaften

Der mehrjährige Hellpurpurne Sonnenhut ist eine wilde traditionelle Heilpflanze die als pflanzliches Arzneimittel, aufgrund des höchsten Gehalt des Immunstimulans Echinacin, zur Wundbehandlung und Atemwegsinfektionen eingesetzt wird. Trockenheit resistent, winterhart und eine hervorragende Bienenweide für den Garten. Optimal zur Direktsaat, Topfkultur möglich, Aussaat Frühjahr-Herbst-Winter, gut für Mischkultur, Ernte der Wurzeln, Blüten und Samen.

 Beschreibung 
Der Hellpurpurne Sonnenhut ist eine mehrjährige traditionelle Heilpflanze und die wilde Echinacea-Art mit dem höchsten Gehalt des Immunstimulans Echinacin. Die robuste Pflanze stammt aus den trockenen Gefilden Mittel- und Nordamerikas und kommt sowohl in steinigen Hügellandschaften, Prärien, in offenen Waldgebieten und auf Geröllfeldern vor. Bereits vor Jahrhunderten verwendeten die Sioux-Indianer in Amerika den Saft des Sonnenhuts erfolgreich zur Wundbehandlung. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert erlangte die winterharte Pflanze größere Bedeutung bei vielen Ärzten, um Erkrankungen von Schlangenbissen bis hin zu Syphilis zu behandeln. Heute ist die Art ein fester Bestandteil der Kräutermedizin und hat weiterhin viel Bedeutung im Heilpflanzenanbau. Als traditionelles pflanzliches Arzneimittel ist die Heilpflanze in Europa in der Phytopharmaka fest integriert. Die Wurzeln dieser sonnenliebenden Pflanze hat entzündungshemmende und immunmodulierende Eigenschaften und wird zur unterstützenden Behandlung und Vorbeugung von wiederkehrenden oberen Atemwegsinfektionen, wie beispielsweise Erkältungen, verwendet. Anders wie bei anderen Echinacea-Art sind die Blütenblätter markant schmaler, länger und meist nach stark nach unten gebogen. Anders wie bei 'Echinacea purpurea' hat der Hellpurpurner Sonnenhut eine aufrechtere Wuchsform. Die farbenprächtigen und genügsamen Pflanzen können ebenfalls als Zierpflanze im Staudenbeet eingesetzt werden und sind eine hervorragende Bienenweide.

 Mischkultur 
Optimale Mischkultur: Schafgarbe, Duftnessel
Ungünstige Mischkultur: -

 Aussaat nach Klimazone 
Subtropen Klima (Mediterran) (z. B. Portugal, Spanien, Italien)
Empfehlenswert ist eine Direktsaat von Oktober bis Mai. Der Standort der Pflanzen ist idealerweise sonnig.
Gemäßigtes Klima (z. B. Deutschland, Schweiz, Polen)
Empfehlenswert ist eine Direktsaat von April bis Mai oder im Herbst von September bis Oktober. Der Standort der Pflanzen ist idealerweise sonnig. 

 Allgemeine Empfehlungen 
Um die Keimfähigkeit der Samen zu verbessern, ist eine ca. 1-2 Wöchige Kälteeinwirkung bei 2°C sinnvoll. Dies kann durch eine künstliche Stratifizierung im Kühlschrank erreicht werden. Anschließend wie gewohnt bei wärmeren Temperaturen in der Direktsaat in Reihen oder breitwürfig aussäen. Nach der Keimung die Pflanzen auf den angegebenen Pflanzenabstand ausdünnen. Die Samen keimen auch ohne Stratifizierung, sind aber dadurch in der Keimfähigkeit etwas gemindert. 
Hellpurpurner Sonnenhut benötigt einen durchlässigen, nährstoffarmen und sandigen Lehmboden. Verträgt keine Staunässe.

 Zusätzliche Tipps 
Um die Blütezeit des Sonnenhuts zu verlängern, können einzelne Blütentriebe zurückschnitten werden. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, die Pflanzen in der Ausbildung größerer Gruppen nicht zu beeinträchtigen. Es ist außerdem vorteilhaft, die verblühten Pflanzenteile abzuschneiden, damit die Pflanzen mehr Energie in neue Triebe investieren kann. Um zügig einen feinen, krümeligen und durchlässigen Boden mit guter Nährstoff- und Wasserspeicherfähigkeit zu erhalten, empfiehlt sich eine zusätzliche Einarbeitung von Pflanzenkohle und Urgesteinsmehl.

 Vermehrungsart 
Die Vermehrung erfolgt über Samen, Wurzelteilung oder Stecklinge.

 Pflanzen Pflege 
Um eine gute Entwicklung der Wurzeln zu gewährleisten, sollte in den ersten Wochen nach dem Pflanzen regelmäßig gegossen werden. Wenn der Sonnenhut sich etabliert hat, kann die Bodenoberfläche auch etwas trocken sein. Im Frühling ist es hilfreich, etwas Kompost in den Boden einzuarbeiten, damit die Pflanzen leichter in die Saison starten können. Generell keine Düngung notwendig.

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Ursprung & Anbau im Überblick

Erste Erwähnung:

Herkunft:

Züchter:

Wildform – unverändert in Kultur genommen

Vermehrungsort:

Niedersachsen - Deutschland

Geeignet für:

Pflegeaufwand:

Gering - pflegeleicht, ideal für Einsteiger.

Überwinterung:

Winterhart - mehrjährig kultivierbar im Freiland.

Besondere Eigenschaften:

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Anbau-Anleitung für

Hellpurpurner Sonnenhut

Anbauschwierigkeit:

Leicht
• Im subtropischen Klima von Dezember bis März sonnig aussäen – Vorkultur mit 4–6 Wochen Stratifikation ab Januar möglich.
• In gemäßigten Regionen Direktsaat von März bis Juni nach dem Frost in voller Sonne – Vorkultur mit 4–6 Wochen Stratifikation ab März sinnvoll.
• Aussaat in durchlässigen, sandig‑steinigen und mäßig nährstoffreichen Lehmboden – 0,5–1 cm tief. Pflanzabstand: 30 × 40 cm.

Anbau Tipps:

Lagerhinweise:

Saatgut kühl, trocken, dunkel und luftdicht lagern für maximale Haltbarkeit und Keimfähigkeit.
Ausführliche Hinweise zur Lagerung von Saatgut
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Pflanzen-Steckbrief

Pflanzendetails

Botanischer Name:

Echinacea pallida Nutt.

Pflanzenfamilie:

Asteraceae

Pflanzentyp:

Heilpflanze

Wuchsform:

Pflanzenbreite ca.:

45 cm

Pflanzenhöhe ca.:

100 cm

Wurzeltyp:

Winterhart bis:

-30 °C

Kulturdauer:

3-5 Jahre

Lebenszyklus:

Mehrjährig, ausdauernd (8–12 Jahre)

Vermehrungsform:

Vermehrung:

Aussaat & Pflanzung

Keimtyp:

Dunkelkeimer, Kaltkeimer

Saattiefe:

0,5-1 cm

Keimtemperatur:

18–22 °C, Stratifikation 0–5 °C (4–6 Wochen)

Keimdauer:

14-28 Tage

Topfkultur:

Reihenabstand Baby-Leaf:

Nicht für Baby-Leaf geeignet.

Pflanzenabstand:

30 cm

Reihenabstand:

40 cm

Pikieren / Vereinzeln:

Kein Vereinzeln nötig - Direktsaat empfohlen.

Pflanzzeitpunkt:

Pflanzung nicht erforderlich – Direktsaat ist empfehlenswert.

Boden

Bodenart:

Durchlässiger, sandig-steiniger Lehmboden

pH-Wert des Bodens:

6,0-8,0 - schwach sauer bis alkalisch

Nährstoffbedarf:

Schwachzehrer

Bodenfeuchte:

Boden Vorbereitung:

Mischkultur, Fruchtfolge & Ernte

Mischkultur Partner:

Schlechte Nachbarn:

Fruchtfolge-Hinweise:

Erntezeit:

Aussaat bis zur Ernte:

10-18 Monate

Ernteteile:

Verzehrgeeignet:

Verwendungszweck:

Pflege & Kulturmaßnahmen

Wasserbedarf:

Gering - Mittel

Pflegemaßnahmen:

Pflanzenschutz:

Kulturhinweise:

Weitere Namen

EN - Englische Namen:

• Pale Purple Coneflower

DE - Deutsche Namen:

• Hellpurpurner Sonnenhut

PT - Portugiesische Namen:

• Equinácea pálida

ES - Spanische Namen:

• Equinácea pálida

FR - Französische Namen:

• Échinacée pâle

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