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Traditionelle Kulturform & historische Sorte. Samenfest & offen bestäubt - 100 % frei von Hybrid-Züchtungen, Gentechnik & synthetischem Dünger. Ökologisch vermehrt - Freie Sorte.

Abholung bei Benjis Seeds möglich.

Bohnensamen2

Erntejahr:

2025

Keimfähigkeit:

5 Jahre (artspezifisch)
Ausführliche Hinweise zur Keimfähigkeit

Beschreibung

Anbau & Eigenschaften

Hokkaido‑Kürbis ‘Red Kuri’ – aromatischer, kastanienartig‑nussiger Speisekürbis mit cremigem Fruchtfleisch.

Ein wärmeliebendes, robustes Kürbisgewächs mit 1–3 kg schweren, tropfenförmigen, leuchtend orangefarbenen Früchten. Sein fein nussiges, leicht kastanienartiges Fruchtfleisch ist aromatisch, cremig und vielseitig in der Küche einsetzbar. Die Pflanzen wachsen kräftig, stark rankend bis weit kriechend, bilden zuverlässig 2–4 Früchte pro Pflanze und eignen sich hervorragend für warme Freilandlagen, Hochbeete, Folientunnel und geschützte Beete. Samenfest, zuverlässig im Fruchtansatz und ideal für Selbstversorgung, Direktvermarktung und ökologischen Anbau.

 

   Herkunft & Geschichte

‘Red Kuri’ entstand in Japan aus regionalen Maxima‑Landrassen, die für ihre ausgezeichnete Lagerfähigkeit, ihr festes, aromatisches Fruchtfleisch und ihre zuverlässige Reife geschätzt wurden. Der Name „Kuri“ – japanisch für „Kastanie“ – verweist auf das charakteristische Aroma, das diese Sortengruppe seit jeher prägt. In Japan ist die Sorte traditionell unter dem historischen Namen „Uchiki Kuri“ bekannt, der bis heute als ursprüngliche Bezeichnung für diesen aromatischen Hokkaido‑Typ verwendet wird. Er gehört zu den klassischen Hokkaido‑Typen (Cucurbita maxima) aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae), Unterfamilie Cucurbitoideae und der Gattung Cucurbita.

Die Sorte trat 1957 erstmals öffentlich in Erscheinung, als in Japan ein neuer Hokkaido‑Typ mit leuchtend orangefarbener Schale, tropfenförmiger Form und ausgeprägt kastanienartigem Aroma beschrieben wurde. Ab den 1970er‑Jahren verbreitete sich ‘Red Kuri’ international und wurde in Nordamerika und Mitteleuropa schnell zu einem der beliebtesten Speisekürbisse. Fachveröffentlichungen aus Japan, den USA und Europa der 1980er‑Jahre heben seine hohe Ertragsstabilität, die ausgeprägte Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Böden und sein besonders aromatisches, feinfasriges Fruchtfleisch hervor. Die Sorte überzeugte früh durch ihre essbare Schale, ihre cremige Textur und ihr nussig‑kastanienartiges Aroma – Eigenschaften, die sie zu einem festen Bestandteil der modernen Herbst‑ und Winterküche machten.

Als samenfeste Sorte verbindet ‘Red Kuri’ traditionelle japanische Selektion mit moderner Nutzbarkeit: robuste Pflanzen, zuverlässiger Fruchtansatz, einzigartiger Geschmack und eine bemerkenswert gute Lagerfähigkeit. Ein aromatischer Klassiker, der heute weltweit zu den beliebtesten Speisekürbissen zählt.

 

   Aussehen & Merkmale

Die Pflanzen sind einjährig, bilden kräftige, weit rankende Triebe und erreichen am Boden eine Ausbreitung von 200–300 cm. Wärmeliebend, Mindesttemperatur für den Anbau 12–14 °C.

Fruchtdetails:

  • Größe: Mittel bis groß, 1–3 kg schwere Früchte

  • Form: Tropfenförmig bis rund‑oval

  • Farbe: Leuchtend orange, glattschalig

  • Fruchtfleisch: Tief orange, feinfasrig, cremig

  • Schale: Dünn und essbar, essbar nach dem Garen

  • Geschmack: Nussig‑süß, leicht kastanienartig, aromatisch


 Verwendung & Anbau-Highlights

‘Red Kuri’ ist ein vielseitiger Speisekürbis mit hervorragendem Aroma. Das cremige, nussig‑kastanienartige Fruchtfleisch eignet sich ideal für Suppen, Currys, Pürees, Ofengerichte, Gnocchi, Backwaren, Füllungen, Desserts und herzhafte wie süße Gerichte. Die essbare Schale erleichtert die Verarbeitung erheblich. Durch seine gute Lagerfähigkeit bleibt er über viele Wochen aromatisch und fest. Auch für Fermentation, Einlegen, Dörren und Gefrieren ist er hervorragend geeignet. Darüber hinaus lässt sich ‘Red Kuri’ zu aromatischen Aufstrichen, cremigen Dips, feinen Pastasaucen und herzhaften Gemüsebraten verarbeiten. Sein feinfasriges Fruchtfleisch eignet sich ebenso für Risotto, Rösti, Quiches, Tartes, Pfannengerichte und wärmende Eintöpfe. In der süßen Küche bereichert er Kuchen, Muffins, Puddings, Eiscreme und aromatische Konfitüren. Selbst in Smoothies, Säften oder als Basis für pflanzliche „Milch“ verleiht er eine natürliche Süße und eine samtige Textur.

Die Sorte ist robust, wärmeliebend und liefert hohe, gleichmäßige Erträge in sonnigen Freilandlagen. ‘Red Kuri’ zeigt eine gute Toleranz gegenüber Hitze und wechselhaften Sommern, bildet zuverlässig Früchte und profitiert von humusreichen, gut durchlässigen Böden. Die Pflanzen sind kräftig, stark rankend und eignen sich hervorragend für ökologische Anbausysteme, Mischkultur und Selbstversorgung. Dank ihrer starken Wurzelbildung nutzen sie Bodenfeuchtigkeit effizient, reagieren positiv auf organische Bodenverbesserung und zeigen auch in trockenen Perioden eine bemerkenswerte Ertragsstabilität. Unter geschützten Bedingungen reift die Sorte besonders gleichmäßig aus und entwickelt ein intensives Aroma. Zusätzlich überzeugt ‘Red Kuri’ durch eine schnelle Jugendentwicklung, gute Regenerationsfähigkeit nach Witterungsstress, eine natürliche Toleranz gegenüber bodenbürtigen Problemen und eine ausgeprägte Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Bodenarten. Zudem zeigt die Sorte eine stabile Blüten‑ und Fruchtbildung auch bei kurzzeitigen Temperaturabfällen, eine zuverlässige Befruchtung durch ihre gut zugänglichen Blüten und eine gleichmäßige Fruchtausbildung selbst bei begrenztem Platzangebot. Ihre kräftigen Ranken decken den Boden rasch ab, fördern ein ausgeglichenes Mikroklima und unterstützen eine natürliche Unterdrückung von Bodenerosion.

Im Vergleich zu anderen Speisekürbissen überzeugt ‘Red Kuri’ durch seine essbare Schale, sein unverwechselbares Aroma, seine robuste, samenfeste Qualität und seine vielseitige kulinarische Einsetzbarkeit – ideal für alle, die einen aromatischen, ertragreichen und unkomplizierten Hokkaido‑Kürbis suchen.

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Ursprung & Anbau im Überblick

Erste Erwähnung:

1957

Herkunft:

Japan

Züchter:

Nicht bekannt – traditionelle Sorte

Vermehrungsort:

Centro - Portugal

Geeignet für:

Freiland, Folientunnel, Hochbeet

Pflegeaufwand:

Gering - pflegeleicht, ideal für Einsteiger.

Überwinterung:

Nicht winterhart - einjährig kultivierbar im Freiland.

Besondere Eigenschaften:

Einjährig / schnell nutzbar, Schnellwachsend, Hoher Ertrag / ertragreich, Lichtliebend / sonnig, Schattenverträglich / halbschattig, Hitzeverträglich, Robust / widerstandsfähig, Pflegeleicht
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Anbau-Anleitung für

Hokkaido Red Kuri

Anbauschwierigkeit:

Leicht
• Im subtropischen Klima von März bis Juli sonnig bis halbschattig aussäen – Vorkultur ab Februar möglich.
• In gemäßigten Regionen Direktsaat von April bis Juni nach dem Frost in voller Sonne – Vorkultur ab März sinnvoll.
• Aussaat in tiefgründigen, durchlässigen, sandig-humusreichen und nährstoffreichen Lehmboden – 2–3 cm tief. Pflanzabstand: 100 × 150 cm.

Anbau Tipps:

• Bei Temperaturen unter 15 °C verlangsamt sich das Pflanzenwachstum deutlich – Kältestress hemmt die Entwicklung.
• Gute Luftzirkulation schützt vor Blattläusen und Pilzkrankheiten.
• Gleichmäßige Bewässerung verbessert die Fruchtqualität und unterstützt gesundes Pflanzenwachstum.
• Pflanzenkohle und Urgesteinsmehl verbessern die Bodenstruktur und steigern die Speicherfähigkeit für Nährstoffe und Wasser.

Lagerhinweise:

Saatgut kühl, trocken, dunkel und luftdicht lagern für maximale Haltbarkeit und Keimfähigkeit.
Ausführliche Hinweise zur Lagerung von Saatgut
Plant_Profile_-_Pflanzen_Steckbrief_-_Ficha_da_planta_-_www

Pflanzen-Steckbrief

Pflanzendetails

Botanischer Name:

Cucurbita maxima Duchesne ‘Red Kuri’

Pflanzenfamilie:

Cucurbitaceae

Pflanzentyp:

Fruchtgemüse

Wuchsform:

Krautig, Kriechend

Pflanzenbreite ca.:

200–300 cm – ausläuferbildend

Pflanzenhöhe ca.:

50 cm

Wurzeltyp:

Mittel- bis Tiefwurzler, Pfahlwurzler

Winterhart bis:

Nicht winterhart - empfindlich gegen Kälte. Wachstum unter 10 °C beeinträchtigt, frostempfindlich.

Kulturdauer:

3,5-5 Monate

Lebenszyklus:

Einjährig

Vermehrungsform:

Generative Vermehrung über Samen

Vermehrung:

• Diese Sorte ist fremdbefruchtend durch Insektenbestäubung und gehört zur Art Cucurbita maxima.
• Zur Saatgutgewinnung empfiehlt sich ein Mindestabstand von 800–1000 m zu anderen Sorten derselben Art, da Kreuzungen leicht möglich sind.
• Die Pflanze ist einjährig – nach der Blüte bildet sie große, gut ausreifende Samen in vollständig ausgereiften, hartschaligen Früchten.
• Die Samen sind erntereif, sobald die Früchte vollständig ausgereift, hart und die Schale korkig‑fest geworden ist; die Samen im Inneren sind dann hart, trocken und beige.

Aussaat & Pflanzung

Keimtyp:

Dunkelkeimer, Warmkeimer

Saattiefe:

2-3 cm

Keimtemperatur:

22-28 °C

Keimdauer:

6-10 Tage

Topfkultur:

Nicht empfohlen - besser im Beet kultivieren.

Reihenabstand Baby-Leaf:

Nicht für Baby-Leaf geeignet.

Pflanzenabstand:

100 cm

Reihenabstand:

150 cm

Pikieren / Vereinzeln:

Am besten direkt in Töpfe säen und später mit vollständig durchwurzeltem Ballen auspflanzen.

Pflanzzeitpunkt:

Vorgezogene Jungpflanzen können ca. 4 Wochen nach dem säen ins Freiland gesetzt werden.

Boden

Bodenart:

Tiefgründiger und durchlässiger, humusreicher bis sandiger Lehmboden

pH-Wert des Bodens:

6,0-7,0 - schwach sauer bis neutral

Nährstoffbedarf:

Starkzehrer

Bodenfeuchte:

Gleichmäßig feucht, Anpassungsfähig, Staunässeempfindlich

Boden Vorbereitung:

Vor Aussaat tiefgründig lockern, Kompostgabe vor Pflanzung, Unkrautfrei und krümelig vorbereiten, Mulchschicht zur Feuchtigkeitsregulierung

Mischkultur, Fruchtfolge & Ernte

Mischkultur Partner:

Mais, Bohne, Erbse, Zwiebelgewächse, Ringelblume, Tagetes, Borretsch, Kapuzinerkresse, Koriander

Schlechte Nachbarn:

Kürbisgewächse, Kartoffel, Tomate, Paprika / Chili, Aubergine, Sellerie, Fenchel

Fruchtfolge-Hinweise:

• Nicht nach anderen Kürbisgewächsen pflanzen – mindestens 3 Jahre Abstand empfohlen.
• Wechsel mit Schwachzehrern empfohlen – Bodenmüdigkeit vermeiden.
• Gute Vorfrucht: Hülsenfrüchte, Zwiebelgewächse, Wurzelgemüse, Gründüngung – Fruchtwechsel fördert Bodengesundheit.

Erntezeit:

Sommer, Herbst

Aussaat bis zur Ernte:

3,5-5 Monate

Ernteteile:

Früchte

Verzehrgeeignet:

Ja - roh oder gegart essbar.

Verwendungszweck:

Rohverzehr, Salate, Dünsten, Kochen, Braten, Grillen, Backen, Frittieren, Füllen, Einlegen, Fermentieren, Pürieren, Saft / Entsaften, Smoothies, Gefrieren, Konservieren, Trocknen / Dörren, Dekoration

Pflege & Kulturmaßnahmen

Wasserbedarf:

Hoch

Pflegemaßnahmen:

Bei Direktsaat ausdünnen nach der Keimung, Regelmäßig gießen - auch in Trockenperioden, Düngen, Unkrautfrei halten, Fruchtansätze ausdünnen

Pflanzenschutz:

Schneckenschutz sinnvoll, Luftiger Standort und gute Drainage empfohlen, Mulchen empfohlen

Kulturhinweise:

In der frühen Entwicklungsphase Schneckenanfällig. Später sind die robusteren Blätter weniger gefährdet. Kann bei feuchtem Wetter Mehltau entwickeln - luftiger Standort empfehlenswert. Empfindlich gegenüber Staunässe – gut drainierten Boden verwenden.

Weitere Namen

EN - Englische Namen:

• Pumpkin • Hokkaido

DE - Deutsche Namen:

• Kürbis • Hokkaido • Uchiki Kuri

PT - Portugiesische Namen:

• Abóbora Hokkaido

ES - Spanische Namen:

• Calabaza Hokkaido

FR - Französische Namen:

• Potimarron • Courge Hokkaido

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