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Traditionelle Kulturform & historische Sorte. Regionale Landsorte. Samenfest & offen bestäubt - 100 % frei von Hybrid-Züchtungen, Gentechnik & synthetischem Dünger. Ökologisch vermehrt - Freie Sorte.

Abholung bei Benjis Seeds möglich.

Bohnensamen2

Erntejahr:

2024

Keimfähigkeit:

8 Jahre (artspezifisch)
Ausführliche Hinweise zur Keimfähigkeit

Beschreibung

Anbau & Eigenschaften

Tipps & Bewertungen

Einlegegurke 'Vorgebirgstrauben' – traditionelle deutsche Landsorte mit kleinen, aromatischen Früchten.

Eine robuste, früh reifende Einlegegurke mit dunkelgrünen, kurzen und zylindrischen Früchten. Ihr Geschmack ist saftig‑mild mit klassischem Gurkenaroma. Die Pflanzen wachsen zuverlässig, bilden zahlreiche kleine Früchte und eignen sich ideal für den Freilandanbau. Samenfest, kontinuierlich erntbar und traditionell für Selbstversorgung und ökologischen Anbau genutzt.

 

   Herkunft & Geschichte

‘Vorgebirgstrauben’ ist eine samenfeste, offen bestäubte Einlegegurke aus Deutschland und seit Mitte des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Die Sorte zählt zu den traditionellen Landsorten, die über viele Generationen hinweg in der Vorgebirgsregion westlich von Köln kultiviert und weitergegeben wurden. Botanisch gehört sie zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae), zur Unterfamilie Cucurbitoideae und zur Gattung Cucumis innerhalb der Art Cucumis sativus.

Der Name ‘Vorgebirgstrauben’ verweist sowohl auf ihre Herkunft aus dem Vorgebirge als auch auf den charakteristisch fruchtreichen Behang, bei dem mehrere kleine Früchte traubenartig an den Ranken erscheinen. Die kleine, typische Fruchtgröße eignet sich hervorragend für klassische Einlegegurken, die traditionell auch als Cornichons oder Gewürzgurken verarbeitet wurde.

Als sehr alte und bewährte Einlegegurkensorte zeichnet sich ‘Vorgebirgstrauben’ durch kontinuierliche Fruchtbildung und eine besondere Eignung für traditionelle Konservierungsmethoden aus. Trotz des späteren Aufkommens moderner Hybridsorten blieb sie in ihrer Ursprungsregion erhalten und wurde weiterhin angebaut, da sie zuverlässig, aromatisch und samenfest ist. Heute gilt ‘Vorgebirgstrauben’ als historische deutsche Gurkensorte, deren regionale Bedeutung, genetische Stabilität und charakteristisches Aroma bis in die Gegenwart bewahrt werden.

 

   Aussehen & Merkmale

Die Pflanzen bilden kräftige, rankende Triebe und erreichen beim Klettern etwa 200–250 cm oder wachsen am Boden kriechend. Wärmeliebend, Mindesttemperatur für den Anbau 10 °C.

Fruchtdetails:

  • Größe: Klein, 7–9 cm lange Früchte

  • Form: Zylindrisch, gleichmäßig

  • Farbe: Dunkelgrün

  • Textur: Fest, knackig

  • Geschmack: Saftig‑mild, klassisches Gurkenaroma


 Verwendung & Anbau-Highlights

Die Früchte von ‘Vorgebirgstrauben’ eignen sich hervorragend zum Einlegen als Cornichons und Gewürzgurken sowie für den Frischverzehr. Historisch wurde die Sorte in Essig, Salzlake oder Senf eingelegt und als Beilage genutzt. Sie bleibt beim Einlegen knackig und aromatisch. Darüber hinaus eignet sie sich für Salate, Sandwiches, kalte Platten und Rohkost. Fein geschnitten dient sie als Basis für Tzatziki, Gurkensalat, Relishes und eingelegte Beilagen. Die Früchte lassen sich fermentieren, süß‑sauer einlegen oder als milde Komponente in Pickles und Mixed Pickles verwenden. Auch für kalte Suppen wie Gurkenkaltschale, als frische Komponente in Bowls, für leichte Sommergerichte oder fein gewürfelt in Dips und Saucen ist sie hervorragend geeignet. Ihre feste Textur macht sie zudem ideal für dekorative Scheiben, Fingerfood‑Häppchen und aromatische Kräuter‑Gurken‑Infusionen in Wasser oder Essig.

‘Vorgebirgstrauben’ ist robust, anpassungsfähig und liefert zuverlässige Erträge im Freiland. Die Sorte reift früh, bildet kontinuierlich viele kleine, gut geformte Früchte und zeigt eine hohe Toleranz gegenüber wechselhaften Witterungsphasen. Sie entwickelt auch in kühleren Sommern stabile Früchte und profitiert von nährstoffreichen, humosen Böden. Dank ihres kräftigen Wurzelsystems bleibt sie vergleichsweise widerstandsfähig, während die gleichmäßige Fruchtentwicklung die kontinuierliche Ernte erleichtert. Die Sorte ist gemischt blühend (männliche und weibliche Blüten), zeigt eine gute Blattgesundheit und eignet sich hervorragend für den ökologischen Anbau sowie für Mischkulturen. Sie kommt mit zeitweiser Trockenheit besser zurecht als viele moderne Gurkentypen, zeigt eine stabile Fruchtansatzrate auch bei schwankenden Temperaturen und überzeugt durch ihre natürliche Widerstandskraft gegenüber typischen Gurkenstressfaktoren. Durch ihren kompakten Fruchtansatz eignet sie sich ideal für kleinere Gärten, Hochbeete und Rankgerüste. Zudem fördert ihr kontinuierlicher Wuchs eine lange Ernteperiode, was sie besonders attraktiv für Selbstversorger macht.

Im Vergleich zu anderen Gurkensorten überzeugt 'Vorgebirgstrauben' durch Robustheit, kontinuierlichen Ertrag und ihren traditionellen, milden Geschmack – ideal für alle, die historische Sorten mit zuverlässigem Wuchs und charakteristischen Einlegegurken schätzen.

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Ursprung & Anbau im Überblick

Erste Erwähnung:

Vor 1950

Herkunft:

Deutschland

Züchter:

Nicht bekannt – historische Sorte

Vermehrungsort:

Niederösterreich – Österreich

Geeignet für:

Freiland, Folientunnel, Frühbeet, Hochbeet, Balkon / Topf, Urban Gardening, Vertikaler Anbau

Pflegeaufwand:

Mittel - benötigt etwas Aufmerksamkeit.

Überwinterung:

Nicht winterhart - einjährig kultivierbar im Freiland.

Besondere Eigenschaften:

Einjährig / schnell nutzbar, Schnellwachsend, Hoher Ertrag / ertragreich, Robust / widerstandsfähig, Pflegeleicht, Lichtliebend / sonnig, Schattenverträglich / halbschattig, Hitzeverträglich
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Anbau-Anleitung für

Vorgebirgstrauben

Anbauschwierigkeit:

Leicht
• Im subtropischen Klima ab März sonnig oder halbschattig aussäen - Vorkultur ab Februar möglich.
• In gemäßigten Regionen Direktsaat ab Mai nach dem letzten Frost in voller Sonne – Vorkultur ab April sinnvoll.
• Aussaat in tiefgründigen, durchlässigen, humusreichen und nährstoffreichen Lehmboden – 2–3 cm tief. Pflanzabstand: 50 × 100 cm.

Anbau Tipps:

• Ein stabiles Gerüst mit Tomatenhaken sorgt für sicheren Halt der Triebe, erhöht den Ertrag und erleichtert die Pflege.
• Für eine gestaffelte Ernte sind mehrere Aussaaten im Abstand von 4 Wochen empfehlenswert.
• Bei Temperaturen unter 15 °C verlangsamt sich das Pflanzenwachstum deutlich – Kältestress kann die Entwicklung hemmen.
• In gemäßigten Klimazonen empfiehlt sich ein Regenschutz – ein einfaches Dach oder Folientunnel genügt.
• Gute Luftzirkulation schützt vor Blattläusen und Pilzkrankheiten.
• Regelmäßige Ernte fördert neuen Fruchtansatz und steigert den Gesamtertrag.
• Gleichmäßige Bewässerung verbessert die Fruchtqualität und unterstützt gesundes Pflanzenwachstum.
• Pflanzenkohle und Urgesteinsmehl verbessern die Bodenstruktur und steigern die Speicherfähigkeit für Nährstoffe und Wasser.

Lagerhinweise:

Saatgut kühl, trocken, dunkel und luftdicht lagern für maximale Haltbarkeit und Keimfähigkeit.
Ausführliche Hinweise zur Lagerung von Saatgut
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Pflanzen-Steckbrief

Pflanzendetails

Botanischer Name:

Cucumis sativus L. var. sativus ‘Vorgebirgstrauben’

Pflanzenfamilie:

Cucurbitaceae

Pflanzentyp:

Fruchtgemüse

Lebenszyklus:

Einjährig

Kulturdauer:

3-4 Monate

Wuchsform:

Krautig, Kriechend, Kletternd

Pflanzenbreite ca.:

70 cm

Pflanzenhöhe ca.:

250 cm

Wurzeltyp:

Flach- bis Mittelwurzler

Winterhart bis:

5 °C - anhaltende Temperaturen unter 10 °C bremsen das Wachstum stark.

Kulturelle Bedeutung:

Historisch, Traditionell, Regionale Landsorte

Nutzungseignung:

Sommerkultur, Hauptsaison, Selbstversorgung, Biodiversität, Sortenerhaltung, Bildungsprojekte / Schulgarten, Direktvermarktung, Frischverzehr, Verarbeitung

Vermehrungsform:

Generative Vermehrung über Samen

Vermehrung:

• Diese Sorte ist fremdbefruchtend durch Insektenbestäubung und gehört zur Art Cucumis sativus.
• Zur Saatgutgewinnung empfiehlt sich ein Mindestabstand von 800–1000 m zu anderen Sorten derselben Art, da Kreuzungen leicht möglich sind.
• Die Pflanze ist einjährig – nach der Blüte bildet sie zahlreiche Früchte mit gut ausreifenden Samen.
• Die Samen sind erntereif, sobald die Früchte vollständig gelb verfärbt, weich und im Inneren gallertartig geworden sind.

Aussaat & Pflanzung

Keimtyp:

Dunkelkeimer, Warmkeimer

Saattiefe:

2-3 cm

Keimtemperatur:

22-28 °C

Keimdauer:

6-14 Tage

Topfkultur:

Möglich ab 15-20 Liter Topfvolumen.

Reihenabstand Baby-Leaf:

Nicht für Baby-Leaf geeignet.

Pflanzenabstand:

50 cm

Reihenabstand:

100 cm

Pikieren / Vereinzeln:

Wurzeln sind empfindlich – am besten direkt in Töpfe säen und später mit vollständig durchwurzeltem Ballen auspflanzen.

Pflanzzeitpunkt:

Vorgezogene Jungpflanzen können ca. 3 Wochen nach dem Pikieren ins Freiland gesetzt werden. Nur bei stabil warmem Wetter pflanzen – idealerweise nach den letzten Frösten, bei milden Tag- und Nachttemperaturen.

Boden

Bodenart:

Tiefgründiger und durchlässiger, humusreicher Lehmboden

pH-Wert des Bodens:

6,0-7,0 - schwach sauer bis neutral

Nährstoffbedarf:

Mittelzehrer

Bodenfeuchte:

Gleichmäßig feucht, Staunässeempfindlich

Boden Vorbereitung:

Vor Aussaat tiefgründig lockern, Kompostgabe vor Pflanzung, Unkrautfrei und krümelig vorbereiten, Mulchschicht zur Feuchtigkeitsregulierung

Mischkultur, Fruchtfolge & Ernte

Mischkultur Partner:

Salat, Spinat, Bohne, Erbse, Dicke Bohne, Zwiebelgewächse, Radieschen, Mais, Dill, Ringelblume, Kapuzinerkresse, Tagetes

Schlechte Nachbarn:

Fenchel, Sellerie, Kohlarten, Kürbisgewächse, Tomate, Kartoffel, Sonnenblume

Fruchtfolge-Hinweise:

• Nicht nach anderen Kürbisgewächsen pflanzen – mindestens 3 Jahre Abstand empfohlen.
• Mehrjähriger Anbau am selben Standort erhöht den Krankheitsdruck, führt zu Nährstoffverarmung und beeinträchtigt die Bodenstruktur.
• Gute Vorfrucht: Hülsenfrüchte, Zwiebelgewächse, Wurzelgemüse, Gründüngung – Fruchtwechsel fördert Bodengesundheit.
• Wechsel mit Schwachzehrern empfohlen – Bodenmüdigkeit vermeiden.
• Nicht direkt nach stark zehrenden Kulturen – Boden vorher regenerieren.

Erntezeit:

Sommer, Herbst

Aussaat bis zur Ernte:

1,5-2,5 Monate

Ernteteile:

Früchte

Verzehrgeeignet:

Ja - roh oder gegart essbar.

Verwendungszweck:

Diätküche, Low Carb, Rohverzehr, Salate, Einlegen, Fermentieren, Konservieren

Pflege & Kulturmaßnahmen

Wasserbedarf:

Mittel - Hoch

Pflegemaßnahmen:

Bei Direktsaat ausdünnen nach der Keimung, Regelmäßig gießen - auch in Trockenperioden, Lockern & hacken, Düngen, Rankhilfe erstellen, Unkrautfrei halten, Regelmäßige Kontrolle auf Schädlinge

Pflanzenschutz:

Luftiger Standort und gute Drainage empfohlen, Regenschutz sinnvoll, Schneckenschutz sinnvoll, Frühzeitig auf Blattläuse kontrollieren, Mulchen empfohlen

Kulturhinweise:

Bewährt und problemlos im Anbau. In der frühen Entwicklungsphase Schneckenanfällig. Später sind die robusteren Blätter weniger gefährdet. Kann bei feuchtem Wetter Mehltau entwickeln - luftiger Standort empfehlenswert. Kann von Blattläusen befallen werden - gelegentliche Kontrolle empfohlen. Empfindlich gegenüber Staunässe – gut drainierten Boden verwenden.

Weitere Namen

EN - Englische Namen:

• Pickling cucumber • Ridge cucumber • Gherkin

DE - Deutsche Namen:

• Einlegegurke • Traubengurke

PT - Portugiesische Namen:

• Pepino de conserva

ES - Spanische Namen:

• Pepinillo

FR - Französische Namen:

• Cornichon
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